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Kate Nash wünscht sich mehr Diversität in der Festival- und Musiklandschaft

OHMYGOSSIP — Kate Nash wünscht sich mehr Diversität in der Festival- und Musiklandschaft. Die britische Sängerin greift Festivalorganisatoren an, die zumeist “weiße Heteromänner” seien und kein Interesse daran hätten, das Line-up bunter zu gestalten.
“Es muss um die Leute gehen, die Festivals buchen – ich weiß die Fakten dazu nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Buchungen vor allem von Männern kommen. Vielleicht ist es nur ein Fall von Naivität, weil sie denken, dass sie Acts aufstellen, die sie wollen oder mit denen sie sich identifizieren können und sie sehen nur Männer. Und ich denke, das ist der Grund, wieso wir in allen Machtbereichen Diversität brauchen”, schildert die ‘Foundations’-Interpretin.


Die 30-Jährige nimmt dabei die ganze Industrie in die Verantwortung: “Momentan wird viel darüber geredet, Diversität in der Filmbranche zu haben. Wir brauchen Frauen mit dunkler Hautfarbe, wir brauchen schwule Leute, wir brauchen andere Leute in diesen Rollen, die keine weißen Heteromänner sind.”
Im Interview mit ‘Digital Spy’ fügt die Musikerin hinzu, dass der Wechsel von oben kommen müsse und mehr Frauen für das Management von Festivals zuständig sein sollten: “Wenn man mehr Frauen verschiedener Herkunft in diesen Positionen hätte, dann würden sie vielfältigere Frauen buchen und bei den Line-ups würde mehr Gleichheit herrschen. Wenn man dagegen nur dieser einen Art von Person die Verantwortung für alles überlässt, ändert sich meiner Meinung nach nichts.”
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Kate Marie Nash (6. Juli 1987 in North Harrow, London) ist eine britische Singer-Songwriterin.
Geboren und aufgewachsen ist Kate Nash in Londons nordwestlichem Stadtteil North Harrow. Ihr Bruder ist Mitglied der Indie-Rock-Band Bombay Bicycle Club. Sie lernte in ihrer Jugend Klavierspielen, belegte als Abschlussfach in der Schule unter anderem Musik und studierte anschließend an der BRIT School. Ihr eigentliches Berufsziel war Schauspielerin; jedoch bestand sie die Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule in Bristol nicht. Nach einer wegen eines Beinbruchs erzwungenen Pause fand sie kurz darauf Muße zum Songschreiben, und beschloss als Musikerin einen Versuch zu starten.
Nach einigen Auftritten und Veröffentlichung einiger Stücke über MySpace kam Nash 2006 bei einem kleinen Londoner Label unter. Im Februar 2007 erschien die Doppelsingle Caroline’s a Victim / Birds, und gleichzeitig ging sie auf eine landesweite Tour. Die nur in Vinyl und in begrenzter Stückzahl veröffentlichte Single schaffte es nicht in die heimischen Charts, obwohl das zugehörige Video bei MTV2 lief. Daraufhin nahm das Polydor-Sublabel Fiction Records sie unter Vertrag. Es folgte eine zweite Tour, und nach mehreren Auftritten bei großen Festivals wie jenem in Glastonbury erschien im Juni ihre zweite Single, Foundations. Sie erreichte damit auf Anhieb den zweiten Chartplatz, den sie mehrere Wochen halten konnte. Aufgrund des großen Erfolges der Single entschloss sich die Plattenfirma, das Debütalbum Made of Bricks früher als geplant herauszubringen, zumal es schon vor der Veröffentlichung als illegale Kopie im Internet zu finden war. Dennoch schaffte das Album im August 2007 den Sprung an die Spitze der britischen Album-Charts. 2010 wurde Made of Bricks in Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Am 23. April 2010 erschien das zweite Album My Best Friend Is You. Die Single Do-Wah-Doo konnte sich in den deutschen Top 40 platzieren. Im November 2012 veröffentlichte sie die EP Death Proof. Ihr drittes Studioalbum Girl Talk wurde in Los Angeles aufgenommen und erschien am 1. März 2013. Im August 2016 erschien die Single Good Summer.
Von 2007 bis 2012 war Nash mit Ryan Jarman, dem Leadsänger und Gitarristen der Indie-Rock-Band The Cribs, liiert.
2017 war sie in der Serie GLOW zu sehen.
Ende März 2018 erschien Nashs viertes Studioalbum Yesterday was forever, das sie vollständig über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert hat.
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Quelle: IconInsider
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