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Olly Alexander prangert Homophobie in der Musikbranche an

OHMYGOSSIP — Olly Alexander denkt, dass alltägliche Homophobie immer noch ein großes Problem in der Musikindustrie darstellt.
Der 27-jährige Frontsänger der Band Years & Years ist sich sicher, dass gerade die beste Zeit ist, um ein homosexueller Künstler zu sein. Allerdings warnt er davor, dass es trotzdem noch ernsthafte Hindernisse gibt, die überwunden werden müssen. “In vielerlei Hinsicht ist das die beste Zeit, um ein homosexueller Künstler zu sein. Wir wären heute nicht da, wo wir sind, hätte es nicht all diese schwulen und lesbischen Künstler gegeben, die so viele Barrieren eingerissen haben. Aber diese Hürden sind trotzdem noch lange nicht weg. Besonders für die weniger privilegierten Mitglieder der Queer-Community. Da gibt es diese sehr heimtückische Alltagshomophobie, die in der Faser von allem – auch der Musikindustrie – steckt”, betont der Musiker im Interview mit dem ‘Paper’-Magazin.
Alexander wünscht sich, dass viel mehr Musiker aus der LGBTQ-Community es an die Spitze der Charts schaffen und dieser Erfolg so manche homophoben Aussagen aus dem täglichen Sprachgebrauch in der Musikbranche vertreiben kann. Der Wahl-Londoner wünscht sich: “Wann werden wir homosexuelle Musiker sehen, die wirklich aufblühen und Erfolg haben? Die Stadien ausverkaufen und Nummer-Eins-Singles haben? Ich denke, das ist mit Sam Smith passiert, aber aus meiner persönlichen Perspektive heraus ist es ein Problem, dass es immer noch viele Kommentare wie ‘Oh, das ist echt schwul’ oder ‘Das wird die Menschen abschrecken’ gibt.”

Quelle: Viply.de
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