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Todd Phillips hatte die Gegenreaktionen auf ‘Joker’ nicht erwartet

OHMYGOSSIP — Todd Phillips war nicht auf den Gegenwind vorbereitet, den der Film ‘Joker’ bezüglich der darin vorkommenden Gewalt auslöste.
Der Regisseur des Streifens, für den Joaquin Phoenix als Hauptdarsteller aktuell alle Preise abräumt und auch auf einen Oscar hoffen darf, enthüllte nun, dass er nicht mit der Debatte über den Film gerechnet hatte.

Dem ‘Empire’-Magazin erzählt Phillips, dass er von den Reaktionen auf die im Film dargestellte Gewalt überrascht war: “Ich war offen gestanden nicht vorbereitet. Ich war verblüfft von den Leuten, die über das Ausmaß der Gewalt im Film sprachen, als ob es unverantwortlich wäre, während es sich für Joaquin und mich als die verantwortungsvollste Darstellung von Gewalt anfühlte, die ich seit langer Zeit in Filmen gesehen hatte.” Der 49-jährige Filmemacher versucht seine Sichtweise zu dem Thema darzustellen und fügt hinzu: “Wenn man Gewalt in die Realität umsetzt, ist das dann nicht eine verantwortungsbewusste Art, damit umzugehen? Ist es nicht effektiver und verantwortungsbewusster, Gewalt zu zeigen, als Gewalt zu feiern?” Phillips stellt außerdem klar, dass es für ihn wichtig sei, bestimmte Themen zu beleuchten. “Wollen wir so tun, als ob diese Leute nicht existieren? Was schadet es, wenn man das beleuchtet? Ist das keine gute Sache?”, so Todd weiter. Zudem sei “ein Licht auf ein Thema werfen” nicht mit “Billigung” eines Themas gleichzusetzen.

In dem Film spielt Phoenix den belächelten Komiker Arthur Fleck, der ein trostloses Leben in Gotham City führt. Arthur leidet unter psychischen Problemen und die ständigen Demütigungen machen seinen Geisteszustand nicht grade besser. Ständig ausgelacht und zunehmend niedergeschlagen, begibt er sich in eine Abwärtsspirale, die ihn zu dem legendären und furchteinflößenden Joker werden lässt.

Quelle: IconInsider.com
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